Medienschau

ZEIT über den Generationenkampf bei der taz

Hannah Knuth schreibt bei ZEIT online das m.E. Plausibelste, was zum taz-Skandal bis jetzt kommentiert wurde:

„In der taz geht es nun um die Frage, wie radikal das Blatt sein soll und wie es sein Linkssein definiert: als eines, das das System verändern – oder es verteidigen will. In der Redaktion gibt es eine Spaltung zwischen denjenigen, die ihre Republik im Kampf gegen die Trumps und Bolsonaros dieser Welt als schützenswert erachten. Und denen, meist Jüngeren, die mit dem Staat so viel nicht anfangen können. Die auch deshalb wenig mit ihm verbinden, weil sie in diesem Land wegen ihres Aussehens oder ihrer Herkunft Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen gemacht haben.

[…]

Die Jungen begreifen die andere Gruppe, die meist älteren und männlichen Redakteure, als mächtig und privilegiert, qua ihrer Herkunft, aber auch, weil viele von ihnen im Haus Führungsposten innehaben. Die Gemäßigten hingegen begreifen die ‚jungen Querulanten‘ als mächtig, weil sie als starkes digitales Aushängeschild der Zeitung an Einfluss gewännen.“

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