Tagebuch

Donald, der Auserwählte

Ich bin eigentlich ziemlich zurückhaltend. Aber manchmal möchte ich mich doch mal in eine Wüste stellen und laut und anhaltend schreien. Oder auf einen Trump-Tower. Denn Donald Trump hat sich unlängst als Auserwählten bezeichnet: „I’m the chosen one.“

Bericht und Video bei CNN

Donald, komm doch mal her. Fein. So, hier hast du einen Lutscher, damit du mal kurz still bist. Also. Donald, auch wenn es in deinem Statement nur um deinen Handelskrieg mit China geht: Nein, nein, nein, Donald, du bist nicht der Auserwählte. Sowas sagt man heute nicht mehr.

(Wenn, dann war das Neo, aber das ist auch schon zwanzig Jahre her. Wobei … moment mal…)

Donald, ich weiß nicht, was du bist, denn ich kenne dich nicht, aber ich hoffe, du wirst bald nur noch ein alter Mann sein, der seine Tage auf dem Golfplatz verbringt, ohne die Welt jeden Tag schlimmer zu machen. Für deine Brüder und Schwestern im Geiste — BoJo, Salvini, Bolsonaro, Erdogan, Putin, Orban, Höcke, LePen (wen vergessen?) — erhoffe ich mir übrigens dasselbe.

Trefft euch doch alle in einem deiner Hotels zum Bingo und jammert über eine Welt, die ihr nicht versteht, weil ihr dafür zu dumm, zu egozentrisch, zu menschenverachtend, zu soziopathisch oder was weiß ich seid. Der Bingo-Gewinner erhält dann meinetwegen die „volle Macht“ (Salvini) über das Kuchenbuffet. Hauptsache, ihr stört nicht mehr.

1 Kommentar zu “Donald, der Auserwählte

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